31 Dezember 2007

Die Chimäre eines interreligiösen Dialogs mit Moslems

Die aktuelle Entrüstung der Alevien über einen harm- und anspruchslosen ARD-Krimi, die dazu führte, daß abertausende Demonstranten aus ganz Deutschland vor den Kölner Dom gekarrt wurden, um zunächst durch Parolen und Transparente, aber wohl allzubald auch schlagend zu beweisen, daß in Deutschland eine Bevölkerungsgruppe das Sagen hat: die Türken — in allen möglichen (und letztlich gleichgültigen) Schattierungen des Muselmanentums. Der Rest hat gefälligst (wie man in wien sagen würde) »die Gosch'n zu halten«. angesichte der noch immer zahlenmäßig geringen Verbreitung türkischer Moslems verwundert es, eines derartig anmaßenden Auftretens dieser Bevölkerungsgruppe gewahr zu werden, welche sich statistisch vor allem durch überdurchschnittliche Kriminalitätsraten, überdurchschnittlichen Sozialmißbrauch und dafür höchst unterdurchschnittliche Beiträge zu den Staatseinnahmen, auszeichnet.
Doch offenbar haben Deutsche eine Art von Beißhemmung antrainiert bekommen, sobald es darum geht, bei Ausländern wenigstens einen Minimalstandard von Integration und Nützlichkeit für das Gastland einzufordern. Man will schließlich kein »Nazi« sein ...
So weit, so ungut. Doch leider ist dieses knie- und windelweiche Auftreten nicht bloß die Attitüde wiederwahlwerbender Politiker und rückgratdeformierter Berufsgutmenschen, sondern findet sich bis weit in kirchliche Kreise hinein, denen man doch wenigstens auf katholischer Seite immer nachsagte, in Jahrhunderten zu denken. Doch so kurz, wie die Gedankenspanne deutscher Bischöfe beim interreligiösen Dialog mit Moslems ganz offensichtlich reicht, kann man sich schon die Muezzins, die wenigen Jahren, allerhöchstens Jahrzehnten, von den Türmen islamisierter Dorfkirchen heulen werden, ausmalen.
Nun, es ist richtig: der Papst hat in einem Anfall von Mut in Regensburg ein paar milde Sätze gesprochen, die aber schon ausreichten, die mohammedanische Meute loszulassen, ein paar Priester in der Türkei und eine unschuldige Klosterschwester in Somalia hinterrücks zu ermorden. Ein paar Kollateralschüäden des interreligiösen Dialogs in Form angezündeter Kirchen in Indonesien und Pakistan wollen wir »außen vor lassen« (wie das so schön neudeutsch heißt), den »de minimis non curat praetor« — so ein paar tote Laienchristen in moslemischen Ländern sind ja gar keine DPA-Meldung wert ...

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